Suchtberater - Suchttherapeut als Beruf

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Geschützte Berufe

Erschwerend bei der Beurteilung der Weiterbildungsangebote auf dem Markt kommt hinzu, dass der Beruf eines Diplomsozialpädagogen, eines Arztes oder einer Krankenschwester  geschützt ist, jedoch sich  theoretisch jeder Suchttherapeut oder Suchtberater nennen dürfte (was allerdings unter Umständen trotzdem strafbar sein kann !).

Ungeschützte "Berufe" - Tätigkeiten

Somit schliessen viele Angebote der Weiterbildung mit dem Begriff des Suchttherapeuten oder des Suchtberaters ab, was jedoch kein eigener Beruf im engeren Sinne ist, sondern nur eine Aussage über eine erworbene Zusatzqualifikation erlauben kann. Somit ist es auch denkbar, dass jemand der jahrelang mit Süchtigen in einer Selbsthilfegruppe als Ehrenamtlicher arbeitet, sich irgendwann dazu berufen fühlt als Suchtberater oder Suchttherapeut hauptberuflich tätig zu sein ohne überhaupt eine Art von Weiterbildung oder Zusatzqualifiaktion oder Ausbildung in diesem Bereich absolviert zu haben.

Suchtberater - In der Praxis

In der Praxis ist jedoch davon auszugehen, dass ein Suchtberater, Suchttherapeut über mindestens eine einschlägige Ausbildung (Therapeut, Krankenschwester etc.) bzw.  ein Studium (Sozialpädagogik, Psychologie, Medizin etc.) verfügt und zusätzlich noch eine Weiterbildung im Bereich Sucht absolviert hat. Oftmals kann zudem auf eine jahrelange Berufserfahrung im Bereich der Suchthilfe zurückgeblickt werden.

Zugangskriterien für die Weiterbildung

Dann blicken wir mal auf die Zugangskriterien für die Weiterbildung